über die mühen einen wissenschaftlichen titel zu erlangen  
 

flexibilität
ein teil des konzeptes fällt, weil die experten keine zeit für die interviews haben. hätte ich mich früher bei ihnen gemeldet wäre das konzept eben früher gefallen. hätte also auch nix geändert. muss also den bereits bestehenden teil ausbauen. wäh.
aber jetzt mal frisch ans werk zu dem was nicht fallen wird, nämlich die inhaltsanalyse der bücher zur österreichischen filmgeschichte. ist zwar auch wäh, aber who cares. und flexibilität wird in unserer gesellschaft zwar anders, aber doch großgeschrieben. siehe hier.

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frage
ist wer von den anwesenden medienwissenschaftern zufällig mal auf eine kritik an der 'fischer filmgeschichte' von korte und faulstich gestoßen? ich meine damit eine kritik an ihrer methode, filmgeschichtsschreibung anhand von einzelfilmanalysen durchzuführen.

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altbekannt
Wir haben auch ganz alte und erfahrene Mitstreiter:

Aber darüber lasse dich warnen, mein Sohn,
des Büchermachens ist viel, kein Ende damit,
und der Beflissenheit viel, eine Ermüdung dem Fleisch.

(Kohelet)

... da bin gerade in ganz anderem Zusammenhang darüber gestolpert.

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diplo mand: ensem, i narr!
gestern, eineinhalb stunden lang in summe drei "abschlusspräsentationen" im seminarraum; die luft war stickig und heiß(1); viele mußten stehen(2); der professor war nicht da(3).

[thx for schalting me free, btw!]

fußnoten (nachtrag):

(1) einerseits war die einzuatmende luft heiß, andererseits war die luft heit in dem sinne, wie man das so sagt: die abschlusspräsentationen waren in meinen augen absolut überflüssig: das sind/werden arbeiten so wichtig wie streetlife mit oliver auspitz. und wenn die themen halbwegs interessant wären (etwa "der begriff des vertrauens in virtuellen arbeitsgruppen"), dann ist entweder die herangehensweise no-na-ned bzw. das wichtigste übersehend (etwa: "ändert sich der begriff "vertrauen" durch die veränderten arbeitsbedingungen?) oder der kollege steigert sich so rein, dass man merkt, dass er seine arbeit und sich und die welt liebt. zum kotzen find' ich das, und dann fühle ich mich wie ein narr, ein unfähiger.

(2) voll arg: 45 studenten in einem kleinen seminarraum. oder besser 45 diplomanden in einem kleinen seminarraum. ich merke leider, wie ich mich innerlich immer mehr mit einem numerus clausus bzw. der eliteuniversität anfreunde. so ist das wirklich mühsam.

(3) der professor traf irgendeinen außenminister. ist mir wurscht, ich brauche ihn eh nicht. ich kenne ihn gar nicht. ziemlich willkürlich, meine wahl. aber so ist das in dem system (siehe (2)). statt ihm war eine seiner früheren studentinnen; vermutlich momentane dissertantin; eine schwer frustrierte, ekelerregende.

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